|
Als man in Osteuropa damit begann von
der Zeidlerei (= Waldimkerei) zur Hausimkerei über zu gehen, nutze man
aus Stämmen ausgesägte Hohlräume, in denen sich bereits Bienen
angesiedelt hatten.

In einigen Regionen,
besonders im Erzgebirge und im Riesengebirge wurden diese Art der
Bienenhaltung, in den sogenannten Klotzbeuten, über viele
Generationen beibehalten. Und in diesen Regionen began man auch die
Klotzbeuten mit geschnitzten Gesichtern zu verzieren. Später hat
sich dieser Brauch weit verbreitet.
Das Schnitzen war
alles andere als einfach: wohnte doch gewöhnlich schon ein Volk in
dem zu verzierenden Werkstück. Erst später war man in der Lage
Völker in fertig gestaltete Baumstücke umzusiedeln.
|